Black Hat steht für das schwarze Kopftuch eines Piraten. Schlechtes SEO bedeutet für mich jede Optimierung, die Fehler Google ausnutzt. Ein aktuelles Beispiel ist, dass häufige setzen von russischen Links auf deutsche Webseiten. Dieses Problem wird jetzt von Google angegangen und die Webseiten, die es ausgenutzt haben, wurden von Google abgewertet.
Eine Konsequenz dieses Verhaltens sieht man sofort. Wenn man auf diese Methoden setzt, wird man früher oder später abgestraft.
Oft wird dieses Verhalten mit dem Wettlauf zwischen Virenautoren und den Virenschreibern verglichen. Für jeden neuen Virus wird eine Anpassung der Antivirenlösung nötig und der Virenschreiber schreibt einen veränderten Virus, um dies auszugleichen.
Allerdings hinkt dieser Vergleich für mich. Ein Virenautor sucht bewusst den Schaden seines Opfers. Er möchte ihm nicht helfen, und ist auch nicht auf irgendeine Kooperation angewiesen. Ein SEO ob selbstständig oder im Auftrag einer Agentur eingestellt, ist schadensersatzpflichtig und verkauft eine Leistung, die seinem Kunden helfen soll. Er ist also praktisch in einem Abhängigkeitsverhältnis. Eine schlechte Ausgangsposition für zweifelhafte Geschäftspraktiken.
Woran erkenne ich nun schlechte SEO? Im Allgemeinen in allem, was dem Nutzer nicht hilft und nur einer besseren Platzierung nach dem aktuellen Algorithmus dient. Also gekaufte Links, versteckter Text, den nur die Suchmaschine sieht, auch Seiten, die Inhalt nur vortäuschen, aber nur eine Ansammlung von Schlagwörtern sind fallen darunter. Zweifel sollte man also immer haben, wenn Dinge getan werden, die nicht auch dem Nutzer der Seite dienen.
Letztendlich denke ich können die Black Hats nicht gewinnen, im Gegensatz zu den Virenschreibern. Sie werden durch ihre Kunden abgestraft, falls diese bei Google im Ranking fallen. Und Google hat immer die größeren Ressourcen um den schlechten SEO´s beizukommen.